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Carmen e.V. als Partner demokratischer Kräfte

Zuletzt aktualisiert am 27. März 2026

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Carmen e.V. als Partner demokratischer Kräfte

Unter der Schirmherrschaft von Helge Lindh, MdB, veranstaltete der Internationale Kultur- und Sportverein der Roma Carmen e.V. am 19.1.2026 im Bundestag ein Parlamentarisches Frühstück. Teilnehmende waren Filiz Polat, MdB, und Stafan Seidler, MdB, Südschleswigsche Minderheit, Michael Brand, Parlamentarischer Staatssekretär und Antiziganismusbeauftragter des Bundes hatten wie andere Abgeordnete Mitarbeitende ihrer Büros entsandt. Weitere Gäste waren Vertreter der Melde- und Informationsstelle für Antiziganismus, des Minderheitensekretariats, der Föderalistischen Union Europäischer Minderheiten (FUEM) sowie der Internationalen Roma-Union (IRU).

Anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27.1.2026 wies Carmen e.V. darauf hin, dass zugewanderte und derzeit zuwandernde Roma aus Süd- und Osteuropa Nachkommen von Verfolgten des NS-Unrechtsregimes sind. Für sie forderte der Verein gleiche politische und praktische Konsequenzen wie sie für andere Opfergruppen zu Recht selbstverständlich sind.

Angesichts der aktuellen Diskussion um die Zuwanderung von Roma insbesondere aus Bulgarien und Rumänien stellte Carmen e.V. das zentrale Motiv klar. Es ist der Wille zur Sicherung der Existenz, grundsätzlich erwirtschaftet durch Arbeit, welcher Art auch immer.

„Dieser Wille verdient politische Anerkennung und Gegenrede zur Unterstellung einer massenhaften Einwanderung in unsere Sozialsysteme,“ betonten die Vertreter von Carmen e.V. Notwendig seien eine Willkommenskultur, zielgerichtete Integrationsangebote sowie die Gewährleistung der Unantastbarkeit der Menschenwürde und aller weiteren Grundrechte. Im Übrigen sollte die Politik Chancen wahrnehmen, die sich für die alternde Gesellschaft in Deutschland durch die Zuwanderung junger, kinderreicher Familien ergeben.

Auch Zoran Dimov, Präsident der IRU plädierte dafür, Roma überall in Europa menschenwürdige Arbeit zu geben statt Sozialprogramme zu entwickeln
 

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